
Es war einmal an einem kalten Dezemberabend, als draußen vor dem Fenster leise die ersten Schneeflocken tanzten. Drinnen im warmen Wohnzimmer saß Mia und blickte sehnsüchtig in Richtung Weihnachtsbaum. Überall funkelten Lichter, aber irgendetwas schien zu fehlen – ein ganz besonderer, selbstgemachter Blickfang.
Plötzlich hörte sie ein leises Rascheln auf dem Tisch. Da lag ein einfacher, unscheinbarer Papierstreifen, der im warmen Schein der Kerzen plötzlich geheimnisvoll aufglühte. „Mach aus mir etwas Schönes“, schien er ihr zuzuflüstern.
Mia überlegte nicht lange. Sie nahm den Streifen und faltete ihn ganz geduldig und eng im Zickzack, wie eine kleine Ziehharmonika. Es knisterte leise bei jeder Falte. Dann knickte sie den gefalteten Streifen in der exakten Mitte scharf um, sodass eine kompakte V-Form entstand. Mit etwas Klebstoff verband sie die Innenseiten fest miteinander, sodass ein stabiler Halbkreis heranwuchs. Als sie das Ganze mit einem zweiten Streifen wiederholte und beide Hälften mit etwas Kleber zu einem runden Kreis zusammenfügte, geschah ein kleines Wunder: Vor ihr auf dem Tisch entfaltete sich ein prächtiger, strahlender Papierstern.

Stolz band sie einen feinen Faden an die oberste Zacke. Als sie den Stern schließlich ans Fenster hängte und das Winterlicht durch das Papier schien, erstrahlte der Raum in einem warmen, goldenen Glanz.
Lust bekommen, es auch zu versuchen? Das ist kinderleicht und macht riesigen Spaß! Schnapp dir einfach zwei Papierstreifen (z. B. Geschenkpapier oder Tonkarton, ca. 5 × 30 cm), eine Schere und einen Klebestift. Falte sie wie eine Ziehharmonika, knicke sie in der Mitte, klebe die Hälften zusammen – und schon bald funkelt dein eigener, selbstgemachter Stern im Fenster!
Probiere es einfach aus und lass es dir gemütlich werden