
Wenn draußen kahle Bäume steh’n,
die letzten bunten Blätter weh’n,
wenn Nebel durch die Straßen zieht
und man die Sonne seltener sieht.
Dann kommt die Zeit, die leise spricht,
mit einem ganz besonderen Licht.
Die Tage kurz, die Abende lang,
der Herbst nimmt seinen letzten Gang.
Die Welt wird still, die Natur wird müde,
der Wind erzählt von Winterfriede.
Und während draußen Kälte wohnt,
wird drinnen Wärme neu belohnt.
Ein Kerzenschein, ein warmer Tee,
der Blick hinaus auf Wald und See.
Ein bisschen Ruhe, Zeit für sich,
mehr braucht es manchmal eigentlich nicht.
Der November lädt uns ein,
nicht immer nur unterwegs zu sein.
Nicht jedem Morgen vorauseilen,
nicht ständig durch die Zeit zu eilen.
Mal dankbar sein für das, was ist,
auch wenn nicht alles einfach ist.
Die kleinen Dinge wieder sehen,
und mit dem Herzen weitergehen.
Denn auch wenn draußen alles ruht,
tut diese stille Zeit uns gut.
Und irgendwo im Kerzenschein
zieht schon ein Hauch von Weihnachten ein.
November – du musst nicht strahlen,
du darfst auch einfach leise sein.
Denn manchmal liegt das größte Glück
im Innehalten und im Sein. 🤎